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Kanada - Sonne Strand und Meer - Prince Edward Island

Prince Edward Island ist für Überraschungen gut. Wer (außer Kanadiern) weiß schon, dass P. E. I. von traumhaften Sandstränden gesäumt wird und dass die Sommertemperaturen an Land über 30° und im Meer 21° C erreichen Keine Frage: Kanadas kleinste Provinz ist ganz große Klasse!

Rundreise Maritimes Kanada - Prince Edward Island

 

Kanada mal anders Mit 200 Kilometern Länge und höchstens 60 Kilometern Breite stellt sich Prince Edward Island für Besucher relativ übersichtlich dar. Drei von der Provinzverwaltung eingerichtete Touristikrouten (Scenic Drives) schlängeln sich über die Insel,die ungefähr doppelt so groß ist wie das Saarland. Die Routen heißen Lady Slipper Drive, Blue Heron Drive,Kinks Byway Drive und führen meist an der Küste entlang,erschließen aber auch das Inselzentrum. Am Wegesrand liegen kleine Fischerdörfchen,die schönsten Leuchttürme sowie idyllische Strände und Buchten.Während der Tour wird man merken, dass diese kanadische Provinz irgendwie anders ist: Spektakuläre Landschaftsszenerien, die das gängige Kanadabild prägen, stellen sich nicht ein. Statt dessen findet man ein sanftes Farmland vor, das mit ziegelroten Kartoffeläckern, fruchtbaren Getreidefeldern, grünen Weiden und hübschen Farmhäusern wie ein großer Garten wirkt und eine idyllische Landschaftskulisse für Urlauber ist, die vor allem Ruhe und Erholung suchen. Zwei große Strände mit einem Kartoffelfeld dazwischen“ wurde Prince Edward Island einmal beschrieben. Das mag die Geografie der Insel zwar etwas verkürzt darstellen, weist aber darauf hin, dass sich hier neben Wiesen und Feldern auch Dünen und Sandstrände befinden,die zum Baden und Wandern einladen und jedes Jahr sonnenhungrige Besucher aus kühleren Regionen anlocken die von den auf ihre Insel sehr stolzen Bewohnern stets herzlich empfangen werden.

Ein Haus mit Geschichte

Für viele der schönste Fleck der Insel ist der Prince Edward Nationalpark. Kanadas kleinster aber auch populärster Nationalpark erstreckt sich etwa 40 Kilometer entlang der Küste des Golfs von Sankt Lorenz. Hier vereinen sich Sonne und Meer mit roten Sandsteinklippen, osaroten Sandstränden und imposanten Dünen. Tor zum Naturpark ist Cavendish. Diesen winzigen Ort kennt in Kanada jedes Kind, was an dem Strand liegen mag (der zu den schönsten des Landes gehört), vor allem aber an einem grünweißen Haus: Das Green Gables House, ein hölzernes Landhaus aus dem 19. Jahrhundert inspirierte die Autorin Lucy Maud Montgomery (1874-1942) zu ihrem Kinderbuchklassiker „Anne of Green Gables“. Der 1908 herausgegebene und mittlerweile in 20 Sprachen übersetzte Roman schildert die Geschichte eines kleinen Mädchens, das in dem Landhaus aufwächst mit roten Haaren und Sommersprossen erinnert es an Pipi Langstrumpf.

Wo Kanada geboren wurde

Auch das schöne Charlottetown ist im ganzen Land ein Begriff, schließlich hat Kanadas kleinste Provinzhauptstadt große Geschichte geschrieben: 1864 bereitete eine in Charlottetown abgehaltene Konferenz den Weg für die drei Jahre später verwirklichte Kanadische Föderation. Die Abgeordneten trafen sich im Province House, das völlig restauriert wurde und als Geburtsstätte Kanadas gilt. Gleich nebenan befindet sich das Confederation Centre of the Arts, die nationale Gedenkstätte der Kanadischen Konföderation. Neben historischen Gebäuden, viktorianischen Stadthäusern, schönen Alleen und gepflegten Parks bietet Charlottetown aber auch eine Reihe sinnlicher Genüsse, zum Beispiel in gemütlichen Irish Pubs und guten Seafood-Restaurants.

 

Schlemmen bei der Hummerparty

Gourmets finden übrigens, dass die besten Hummer Kanadas aus Prince Edward Island kommen.Wer sich selbst überzeugen möchte, nimmt am traditionellen Lobster Supper teil. Diese Hummeressen werden zwischen Juni und Oktober im Rahmen von Gemeindefesten vielerorts veranstaltet und ermöglichen neben exquisiten Gaumenfreuden auch engen Kontakt zu den Einheimischen. Eine Hochburg dieser Hummerparties ist das Hafenstädtchen North Rustico. Dort befindet sich auch das Fisherman's Wharf, wo man Hummer (der auf der Insel übrigens sehr erschwinglich ist) ganz rustikal und in Eigenregie knacken kann. Ultimatives Event für alle Schalentier-freunde ist der Lobster Carnival, der jedes Jahr im Juli in Summerside gefeiert wird. Tipp: Echte Delikatessen sind auch die weltberühmten Austern, die in einer Meeresbucht in der Nähe des Ortes Malpeque, dem Zentrum der kanadischen Austernzucht, geerntet werden. Und wer ein Thunfischsteak bevorzugt, begibt sich nach North Lake in der Welthauptstadt des Thunfischs“ sind schon über 500 Kilogramm schwere Thunfische angelandet worden!

 

Ein Paradies für Pferdefreunde

Prince Edward Island bietet neben Ruhe und Erholung auch vielfältige Möglichkeiten für den Aktivurlaub. Am Meer wird neben allen erdenklichen Wassersportarten Hochseefischen angeboten, während man an Land die Nationalparks besonders gern per pedes oder im Kanu erkundet.Zudem ist die vergleichsweise flache Insel eine ideales Revier für Fahrradfahrer und Golfer. Auch Pferdefreunde kommen voll auf ihre Kosten,denn die ganze Insel ist vernarrt in Pferde und vielerorts bietet sich Gelegenheit, die schöne Landschaft hoch zu Ross zu erkunden. Aus Prince Edward Island stammen übrigens einige der besten Rennpferde Nordamerikas. Und so finden in Charlottetown und Summerside regelmäßig spannende Trabrennen statt es darf gewettet werden!